Endlich erreichen wir auf unserer selbstorganisierten Mittelamerika Rundreise Guatemala. Ein Land mit spektakulärer Natur, architektonischen Sehenswürdigkeiten, reichhaltiger Kultur und antiken Maya Ruinen. Schon lange steht Guatemala auf meiner Bucket Liste, und jetzt kann ich mir einen kleinen Teil davon bei einer individuellen Rundreise ansehen. Eine Rundreise, die ich in diesem Reisebericht vermutlich häufiger mit Superlativen wie episch “unvergesslich” oder “abenteuerlich” beschreiben werde. Denn genau so wirkt Guatemala auf mich, vor allem wegen der vielen Vulkane.

Guatemala – Land der Vulkane

In Guatemala gibt es laut Wikipedia 34 aktive Vulkane. Der höchste Vulkan Guatemalas – und gleichzeitig auch in ganz Mittelamerika – ist der erloschene Tajumulco mit einer Höhe von 4220 Metern. Die aktiven Vulkane befinden sich zum Teil auf dem Pazifischen Feuerring und bilden daher eine Art geologisch höchst aktive Kette entlang der Pazifischen Platte. Ein Teil dieser Kette sind auch die Anden in Südamerika, die Kaskadenkette an der Westküste Nordamerikas oder auch die geothermalen Gebiete und Vulkane auf Neuseelands Nordinsel. Da mich Vulkane faszinieren und es in Guatemala die Möglichkeit gibt, einige aktive Exemplare zu besteigen, habe ich eine Tour auf den 3976 Meter hohen Volcan de Acatenango in unsere Mittelamerika Rundreise eingebaut. Mit etwas Glück könnten wir den Lava speienden Volcán de Fuego aus nächster Nähe beobachten.

Hinweis
Der Vulkan Fuego ist am 03. Juni 2018 ausgebrochen, nur 2 Monate nach unserem Besuch. Hunderte Menschen fielen ihm zum Opfer. Genau wie ganze Dörfer, die von der pyroklastischen Lava verschluckt wurden. Das Leben tausender Menschen wurde durch den Ausbruch auf den Kopf gestellt. Wenn Du wissen möchtest, was vor Ort passiert, kann ich Dir den Blog World Calling 4 Me von Manuela empfehlen. Sie lebt und arbeitet seit Januar 2018 in Guatemala und engagiert sich beim Wiederaufbau und der Hilfe vor Ort. Wenn Du kannst, dann unterstütze bitte ihren Spendenaufruf !

Anreise nach Guatemala

Von Deutschland aus finde ich keine Direktflüge nach Guatemala. Du kannst aber von Frankfurt aus mit Iberia nach Madrid fliegen und von dort nach kurzer Umsteigezeit nach Guatemala City. Der Spaß kostet so um die 600 EUR. In unserem Fall fliegen wir mit Copa Airlines von Panama City in die Hauptstadt Guatemalas. Der Flug dauert 2,5 Stunden und kostet pro Person 290 EUR. Für die Einreise reicht ein gültiger Reisepass. Ein Visum wird nur bei längerer Aufenthaltsdauer als 90 Tage benötigt. Weitere Informationen und Bestimmungen zu Guatemala kannst Du beim Auswärtigen Amt finden.

Für mich ist schon der Anflug auf den Flughafen von Guatemala City ein kleines Highlight. Der Flieger dreht eine große Schleife über der Stadt, bei der man aus dem Fenster schaut und sich auf Augenhöhe mit einem Vulkan befindet!

Vulkan Agua Guatemala City Flugzeugfenster

Unterkunft #1 in Guatemala

Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt und wir sind um 14 Uhr schon aus dem Flughafengebäude raus. Am erstbesten Geldautomaten hebe ich 500 Quetzales (57 EUR) ab, die eine ganze Weile ausreichen sollten. Unser Hostel schickt uns ein Taxi, das uns die ca. 40 km nach Antigua Guatemala bringt. Unterwegs sehen wir schon wunderschönes Hochland Panorama, leider immer wieder versaut durch Abfallberge an Dorfrändern und dem Plastikmüll, der konstant im Straßengraben liegt. Dieser Anblick zieht sich auch durch das gesamte Gebiet, das wir auf unserer Guatemala Rundreise zu sehen bekommen. Müll ist allgegenwärtig und das Bewusstsein dafür scheint nicht sehr hoch zu sein.

Nach einer Stunde Fahrt rumpeln wir die letzten Meter über das Kopfsteinpflaster von Antigua Guatemala und werden vor dem Banana Azul Hostel abgesetzt. Sehr nett werden wir empfangen und können uns sogar ein Zimmer aussuchen. Es hat zwar keine Klimaanlage, was bei 30 Grad aktuell echt toll wäre, aber es hat eine hohe Decke, kein Fenster, dafür ein eigenes Bad und ist angenehm kühl. Der Türgriff ist kaputt und der “Durchlauferhitzer” in der Dusche sieht tödlich aus. Alles in allem ist das Hostel nicht das Modernste, teilweise etwas ungepflegt – aber es hat alles was man braucht: gute Lage, mega leckeres Essen und einen guten Preis.

Badezimmer Banana Azul Hostel Antigua Guatemala

Adresse: 3a Calle Poniente, 03001 Antigua Guatemala // Bett/Nacht: 13,25 EUR

Sehenswürdigkeiten & Stadtrundgang durch Antigua Guatemala

Erstmal alleine mache ich mich auf den Weg in die Stadt. Nach dem Flug und der Fahrt hierher brauche ich dringend etwas Bewegung. Daher ist mein erstes Ziel des Stadtrundgangs der Hausberg von Antigua: Cerro de La Cruz. Unterwegs durch die Kopfstein gepflasterten Straßen macht Antigua einen sehr sauberen ersten Eindruck, denn es liegt gefühlt weniger Müll herum. Vielleicht wird hier darauf mehr wert gelegt, denn schließlich ist Antigua Guatemala UNESCO Weltkulturerbe wegen der geschichtlichen Bedeutung und der barocken Kolonialarchitektur. Gerade diese Architektur gefällt mir ganz besonders, zB. am Bogen Arco de Santa Catalina in der 5a Avenida Norte.

Arco de Santa Catalina Antigua Guatemala

Ein gut befestigter Weg führt zu einer Aussichtsplattform auf dem Cerro de La Cruz. Der gesamte Weg vom Hostel bis hier rauf dauert vielleicht 30 Minuten. Unter mir liegt die hübsche Kolonialstadt Antigua, die 1543 als Hauptstadt der spanischen Kolonien in Mittelamerika gegründet wurde. Und im Hintergrund sollte eigentlich der Volcán de Agua thronen, von dem sich aber nur die Umrisse erahnen lassen. Ich verrate schonmal so viel: Wir haben beim Wetter nicht viel Glück während unserer Rundreise durch Guatemala. Ständig ist es neblig, wolkenverhangen oder so diesig, dass man die Vulkane der Umgebung fast nie sehen kann.

Cerro de La Cruz Antigua Guatemala

Cerro de La Cruz Antigua Guatemala

Bei der Aussicht hält es mich nicht lange hier. Kurz darauf streife ich ohne Ziel und Plan durch die Straßen Antiguas. Es gibt viele barocke Kolonialbauten zu sehen, allesamt beeindruckend schön. Sogar die Ruine, an der ich vorbei laufe, finde ich faszinierend aufgrund der großartigen Details!

Ruine in Antigua Guatemala

Auf der Plaza Mayor, dem zentralen Park der Stadt, kann man übrigens auch gut einige Zeit verbringen. Der Platz ist besonders am späten Nachmittag voller Menschen. Es ist eigentlich immer was los, und drum herum stehen auch wunderbare Gebäude, die man sich ruhig mal näher ansehen sollte. Da wäre beispielsweise die Kathedrale San José, die durch etliche Erdbeben immer wieder zerstört wurde:

Plaza Mayor Antigua Guatemala

Der nächste Tag wird ganz entspannt angegangen. Nach dem leckeren Frühstück (Frijoles) schlendere ich wieder durch Antigua und bin erstaunt über die vielen Eindrücke, die ich unterwegs aufschnappe. Als erstes fallen mir die hohen Bürgersteige auf, wo man kaum zu zweit nebeneinander drauf gehen kann. Außerdem müssen die sehr beschwerlich für die Bewohner hier sein, denn ich begegne kaum jemandem über 1,60 Meter.

Bei den Locals, wie man jetzt auf Neu-Deutsch sagt, sehe ich auch so einiges. Die etwas älteren scheinen das Leben genießen zu können, sitzen entspannt rauchend in den Parks oder stehen quatschend auf der Straße. Geschäfte öffnen erst so gegen 9-10 Uhr, sind aber abends lange auf. Dafür sind Bettler und Kinder, die Süssigkeiten verlangen, schon früh auf den Beinen und auch noch fleissig, wenn es schon wieder dunkel ist. Die Apotheke, in der ich mir Kopfschmerztabletten kaufe, hat einen Geldautomaten und ist daher bewacht, wie viele andere ATMs auch. Ein Mann in schwarzer Uniform und mit Shotgun bewaffnet steht Wache an der Tür! Auch auf den Straßen, vor allem abends, patroullieren schwer bewaffnete Sicherheitskräfte. Keine Ahnung, ob das die offizielle Polizei ist.
Wir jedenfalls kommen nie in eine bedrohliche Situation. Ganz im Gegenteil: Alle Menschen, die wir treffen, sind immer freundlich.

Sehenswürdigkeiten in Antigua Guatemala

Die historischen Gebäude sind definitiv DIE Sehenswürdigkeit in Antigua Guatemala. Meiner Meinung nach vor allem die barocke, gelb-weiße Kirche La Merced aus dem Jahr 1767. Ein weiteres Highlight sind die Touren auf die Vulkane der Umgebung, die von Antigua aus veranstaltet werden. Hier eine Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten in Antigua Guatemala:

  • Cerro de La Cruz
  • Plaza Mayor
  • Iglesia de La Merced
  • Iglesia de San Francisco
  • weitere Tipps auf Southtraveler.de

Kirche La Merced Antigua Guatemala

Kirche La Merced Antigua Guatemala

Guatemala Highlight: Besteigung des Volcan de Acatenango

Am nächsten Tag starten wir eine 2-tägige Tour, bei der wir den Vulkan Acatenango besteigen, der sich in der Nähe von Antigua Guatemala befindet. Den Bericht dazu findest Du in Kürze, wenn Du auf das kleine Vorschaubild klickst:

Titelbild Blog klein

Mittelamerika Rundreise: Lago de Atitlán in Guatemala

Kurz vor 12 Uhr Mittag werden wir nach der Tour auf den Acatenango am Banana Azul Hostel abgesetzt, wo unsere Koffer auf uns warten. Wir erfahren, dass unser Shuttle, das wir vor der Tour gebucht haben, nicht um 16 Uhr kommt – sondern schon in einer halben Stunde. Wir haben gerade noch genug Zeit, frische Sachen anzuziehen und etwas zu essen. Die Fahrt von Antigua Guatemala nach Panajachel am Lago de Atitlán dauert etwa 3 Stunden. Nur den Preis kann ich mir leider nicht merken, aber mehr als 20 EUR sind es bestimmt nicht. Unterwegs gibt es an einer Tankstelle 10 Minuten Zeit, um auf Toilette zu gehen und etwas einzukaufen. Die meiste Zeit schaue ich aus dem Fenster und sehe die Landschaft des wunderschönen Guatemalas an mir vorbei ziehen.

Panajachel liegt auf einer Höhe von 1500 Metern und ist die touristisch bedeutendste Stadt am Atitlán-See. Da es hier die meisten Unterkünfte und Aktivitäten gibt, haben wir uns für eine Nacht ein Hotelzimmer reserviert. Das Shuttle setzt uns im Zentrum der 11.000 Einwohner zählenden Stadt ab, gute 20 Minuten Fußmarsch vom Hotel entfernt. Besonders beeindruckend finde ich die Fahrt bergab zum Seeufer. Wir kommen ja aus den Bergen des zentralen Hochlands und der See liegt um einiges tiefer. So hat man immer wieder fantastische Aussichten auf den Lago de Atitlán, wenn nicht gerade wieder Nebel und Wolken aufziehen. Die Vulkane, die den See umgeben, sind die meiste Zeit leider nur zu erahnen.

Lago de Atitlan Guatemala

Unterkunft #2 in Guatemala

Wir haben eine Nacht im Hotel El Sol gebucht. Das ist zwar total am Stadtrand gelegen, wie gesagt 20 Minuten zu Fuß vom Zentrum. Aber es ist sauber und günstig. Der Betreiber ist total nett und immer hilfsbereit. Es gibt zwar kein Restaurant im Hotel, aber eine Küche kann man benutzen. Außerdem fahren dauernd Tuk-Tuk´s auf der Straße vorbei. Die kann man sich einfach anhalten, eine Fahrt ins Zentrum kostet 10 Quetzales (1,13 EUR).

Da wir von der Wanderung auf den Vulkan Acatenango noch total fertig sind, fahren wir nur noch zum Essen in die Calle Santander, Panajachels Hauptstraße. Während wir so essen, entscheiden wir uns dazu, morgen Panajachel und den Lago de Atitlán zu erkunden und noch eine Nacht im Hotel dran zu hängen. Allerdings ist unser Zimmer morgen schon anderweitig vergeben, sodass wir uns Betten im Dorm-Room nehmen müssen. Diese sind aber auch völlig ok. Immer zwei Einzelbetten befinden sich hinter einem Vorhang und Schränke für´s Gepäck gibt es im Flur.

  • 1. Nacht im Privatzimmer = 79 Q (8,95 EUR) pro Person
  • 2. Nacht im Dorm-Room = 60 Q (6,80 EUR) pro Person

Hotel El Sol Dorm Panajachel Guatemala

Sehenswürdigkeiten am Lago de Atitlán

Der Lago de Atitlán ist Guatemalas zweitgrößter See und wird umgeben von den Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro. Eben diese Vulkane und der See selbst sind die eigentlichen Sehenswürdigkeiten am Lago de Atitlán. Doch auch heute hängen Wolken und Nebel so tief über dem Wasser des Sees, dass von den spektakulären Vulkanen rundherum nichts zu sehen ist. Für uns kommt somit auch eine Bootstour über den See zu den kleinen Dörfern an den Ufern nicht in Frage. Dort kann man eh nur, so wie in Panajachel auch überall, allen erdenklichen Kram kaufen. Kein Interesse! Wir schlendern stattdessen ein wenig durch die Stadt, es gibt nur leider nichts zu sehen. Am Ufer des Atitlán-See lässt Jeff seine Drohne ein paar Runden drehen. Da ich nie Fotos oder Videos von ihm bekommen habe, gehe ich davon aus, dass die Aufnahmen nichts geworden sind aufgrund des Wetters.

Ufer Lago de Atitlan Guatemala

Also…es gibt keine Vulkane zu sehen, es gibt in Panajachel nichts zu sehen (jedenfalls für uns), der See ist kaum zu erkennen und das bisschen Ufer, das wir finden ist nicht einladend und sogar stark mit Müll versaut. Um ehrlich zu sein, ist rund um das Flussbett und am Seeufer alles wie eine Müllkippe, echt widerlich! Zusammengefasst heißt das wohl, dass ich Dir keine Tipps für den Lago de Atitlán geben kann. Aber vielleicht findest Du ja etwas bei Tripadvisor. Bei strahlendem Sonnenschein mit ungetrübter Aussicht könnte ich mir Pana sehr schön vorstellen und dann gehört die Umgebung des Sees bestimmt zu jeder Mittelamerika Rundreise dazu!

Guatemala Rundreise: Über die Grenze nach Mexiko

Am nächsten Morgen werden wir um 6:30 Uhr von einem Shuttlebus abgeholt. Jeff hat uns gestern einen Transport bei Marios Tours in Panajachel gebucht. Mindestens 12 Stunden fahren wir heute vom Lago de Atitlán nach San Cristóbal de las Casas in Mexiko. Die Strecke ist rund 400 km lang und verläuft in Guatemala zum größten Teil auf der legendären Panamericana, die viele Reisende auf einer Fahrt von Alaska bis in den Süden Argentiniens nutzen.

Die wilde Landschaft im Hochland von Guatemala ist wunderschön und die Aussichten sind ein Traum. Diese tollen Eindrücke werden unterwegs nur leider durch die Beschaffenheit der Straßen übelst gemindert. Immer wieder muss der Fahrer großen Schlaglöchern ausweichen. Und dann sind da die Speed bumps – oh diese verfluchten Speed bumps!
Ich verstehe, dass die Hubbel nötig sind, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Besonders auf den Abschnitten mit vielen uneinsehbaren Kurven. Davon gibt es ja wirklich eine Menge, und da sollte man tatsächlich vorsichtig fahren. Aber mir kommt der Verdacht, dass von den Speed bumps etwa 14.000 Stück zu viele geordert und einfach trotzdem auf die Straße gesetzt wurden. Alle 100 Meter kommt so ein Hubbel!!

Die Fahrt bis zur Grenze läuft im Großen und Ganzen so:
Mit Vollgas beschleunigen, bremsen, über den Hubbel rüber, Vollgas, bremsen, über den Hubbel rüber … setze dies tausendfach über endlose Stunden fort und Du weißt so ungefähr, wieviel Spaß die Fahrt macht.

Chickenbus in Guatemala

Irgendwann Nachmittags erreichen wir den Grenzposten La Mesilla. Die Hälfte der Strecke nach San Cristóbal ist damit geschafft. Unser Fahrer lässt alle aussteigen und gibt irgendwelche Infos. Zum Glück ist wieder jemand im Bus, der Spanisch kann. Wir sollen uns am Grenzposten aus Guatemala ausstempeln lassen und auf der anderen Seite in einen Bus steigen, der uns zum Grenzposten in Mexiko bringen wird.

Es kommt mir alles sehr chaotisch vor an der Grenze. Leute laufen hin und her, alle rufen durcheinander. Dazu der staubige Dreck der Straße und der Lärm der Autos. Ich versuche nur noch, mein Gepäck und Jeff nicht aus den Augen zu verlieren. Die meiste Zeit über habe ich das Gefühl, als würde hier gerade ein Indiana Jones Film gedreht. Für viele Reisende ist es bestimmt nichts besonderes, aber für mich ist diese Art der Grenzüberquerung das 1. Mal und ich finde es SEHR abenteuerlich. Mir fehlen eigentlich nur noch Hut und Peitsche ;-)

Auf der anderen Seite der Grenze hänge ich mich einfach an die anderen Leute aus dem Shuttle. Gemeinsam werden wir zu einem kleinen Reisebus geführt, der uns zum mexikanischen Grenzposten bringt. Was mir merkwürdig erscheint: Die Fahrt von einer Grenze zur nächsten dauert eine halbe Stunde. Ist das dazwischen alles Niemandsland?
Jedenfalls müssen wir am nächsten Posten Formulare ausfüllen, bekommen unsere Stempel in den Reisepass und können weiter fahren. Kurz darauf halten wir an einem anscheinend neuen Gebäude an und müssen unser Gepäck aus dem Bus mitnehmen, um es drinnen durchleuchten zu lassen. Am Ausgang wartet der Bus auf uns und dann fahren wir nochmals 180 km, bis wir abends um 19 Uhr San Cristóbal de las Casas in Mexiko erreichen.

Und damit endet der Guatemala-Teil unserer Mittelamerika Rundreise. Wir haben tatsächlich nur sehr wenig erlebt. Viel gesehen haben wir zwar, vor allem Dschungel und Hochland Panoramen, aber das meiste leider nur aus dem Bus heraus. Guatemala hat noch so viel mehr zu bieten, da bin ich mir ganz sicher, dass es noch weiterer Urlaube bedarf. Aber immerhin haben wir das unvergessliche Abenteuer einer Vulkanbesteigung erlebt, welches absolut mein großes Ziel auf dieser Rundreise durch Mittelamerika war. Oder vielmehr war das EIN Ziel, denn das andere ist auf jeden Fall noch mein Traum, Maya Ruinen zu sehen!
Im Anhang verrate ich Dir jetzt noch einige Guatemala Sehenswürdigkeiten, die wir gerne besucht hätten. Leider kann ich nicht unbegrenzt lange Urlaub machen und muss daher Kompromisse eingehen. Vielleicht kennst Du diese Orte ja noch nicht und planst sie jetzt auf Deiner Rundreise mit ein? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Verpasste Guatemala Sehenswürdigkeiten

  1. Castillo San Felipe de Lara am Rio Dulce
  2. Maya Ruinen Tikal im Dschungel
  3. Semuc Champey Naturpools

Die besten Mittelamerika Tipps hat meiner Meinung nach Daniel auf seinem Blog Southtraveler !

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